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Klassische Musik und Oper von Classissima

Richard Strauss

Sonntag 26. März 2017


Brilliant Classics Blog

24. März

Brilliant Classics: Neuheiten im April 2017

Brilliant Classics BlogJeden Monat erscheinen bei Brilliant Classics hochkarätige Neuproduktionen, interessante Wiederveröffentlichungen, Lizenzaufnahmen und enzyklopädische Sammler-Editionen. Sämtliche in diesem Artikel vorgestellten Tonträger sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab dem 7. April 2017 im Handel erhältlich, die digitalen Ausgaben erscheinen bereits am 3 März 2017. Das ist Klassikvielfalt mit Entdeckergarantie. Various Composers: Horn Concertos Various Artists Epoche: Barock · Klassik · Romantik | konzertante Musik Artikelnr. 95412BRC | EAN: 5028421954127 → amazon.de | → jpc.de 10-CD-Box Exemplarische Sammlung von bekannten und unbekannten Hornkonzerten Vom bloßen Jagd-Signalgeber entwickelte sich das Horn, dank seiner rasanten technischen Verbesserung, im Spätbarock und in der Wiener Klassik zu einem Geheimfavoriten der konzertanten Musik. Vor allem im deutschsprachigen Raum und im benachbarten Böhmen bereicherten zahlreiche Komponisten bis weit in die Spätromantik das Repertoire. Die 10-CD-Box „Horn Concertos“ fasst die bekanntesten Hornkonzerte von Telemann, Haydn, Mozart, Rosetti, Weber und Richard Strauss aber auch zahlreiche vergessene Raritäten von Beer, Förster, Fick, Fiala, Pokorný, Sperger, Schoeck und Pflüger zusammen. ♦ Johann Sebastian Bach: Goldberg Variations Pieter-Jan Belder Epoche: Barock | Cembalomusik Artikelnr. 95471BRC EAN: 5028421954714 (CD) → amazon.de | → jpc.de Brilliant Classics Artikelnr. 90008BRC EAN: 5028421900087 (2-LP) → amazon.de | → jpc.de Über 15 Jahre nach seiner bahnbrechenden Einspielung der Goldberg-Variationen, die im Rahmen der ersten „Bach Edition“ von Brilliant Classics entstand, legt Pieter-Jan Belder eine Neuaufnahme des Zyklus’ vor. Sie fasst die neuen Erkenntnisse einer nie abgeschlossenen Beschäftigung mit dem Gipfel der barocken Variationskunst zusammen. Behutsam legt der weltweit anerkannte Cembalist die zahlreichen Schätze und Geheimnisse eines der größten Geniestreiche der Musikgeschichte frei. Gleichzeitig ist das Album der Auftakt einer geplanten Gesamtaufnahme Pieter-Jan Belders der Cembalowerke Bachs. Das Album erscheint sowohl als CD als auch als Doppel-LP. ♦ Jean‐Baptist Barrière · Bernard de Bury: Sonates et suites pour le clavecin Luca Quintavalle Epoche: Barock | Cembalomusik Artikelnr. 95428BRC EAN: 5028421954288 → amazon.de | → jpc.de 2CD Jean-Baptiste Barrière war der bekannteste französische Cello-Virtuose seiner Zeit. Neben einigen Cellowerken hinterließ er eine kleine, aber höchst originelle Sammlung an Cembalosonaten. Bernard de Bury wurde am Hofe von Versailles geboren, wo er quasi ununterbrochen lebte und arbeitete. Sein einziges Buch mit Cembalokompositionen schrieb er bereits mit 17 Jahren. Später war er als Opernkomponist äußerst erfolgreich. Der international gefragte Cembalist Luca Quintavalle hat für sein Solodebüt die Raritäten Barrières und de Burys mit viel Sachverstand und nicht ohne Leidenschaft aufgenommen. ♦ Charles Tomlinson Griffes: The Vale of Dreams – Piano Music Emanuele Torquati Epoche: Spätromantik · Impressionismus | Klaviermusik Artikelnr. 95349BRC EAN: 5028421953496 → amazon.de | → jpc.de CD Charles Tomlinson Griffes war einer der originellsten und bekanntesten amerikanischen Komponisten der Romantik. Durch seinen frühen Tod und die tiefgreifenden Veränderungen im Publikumsgeschmack der 1920er Jahre geriet sein spätromantisches, bisweilen impressionistisch eingefärbtes Werk fast völlig in Vergessenheit. Der italienische Pianist Emanuele Torquati, ein engagierter Anwalt wenig beachteter romantischer Kleinode, hat für „The Vale of Dreams“ einen repräsentativen Querschnitt aus der betörenden Klaviermusik Griffes’ aufgenommen, die viel zu schön ist, um ungehört zu bleiben. ♦ Claudio Monteverdi: Madrigali Libro VIII Le Nuove Musiche, Krijn Koetsveld Epoche: Frühbarock | Vokalmusik Artikelnr. 95152BRC EAN: 5028421951522 → amazon.de | → jpc.de 3-CD Monteverdi benannte sein achtes Madrigalbuch „madrigali guerrieri e amorosi“ (etwa „Madrigale des Krieges und der Liebe“). Damit verdeutlichte er den theatralischen Charakter der Werke und weckte gleichzeitig das Interesse des opernverrückten Publikums für die kleine Form des Madrigals. Höhepunkte der Sammlung sind folgerichtig das opernhafte „Combattimento di Tancredi e Clorinda“ und die bewegende Arie „Lamento della Ninfa“. Le Nuove Musiche unter Krijn Koetsveld belegen einmal mehr ihre technische Souveränität und ihr Feingefühl bei der Umsetzung dieser vollendet dramatischen Werke. ♦ Luigi Mozzani & Ottorino Respighi: Complete Music for Guitar Giulio Tampalini Epoche: Spätromantik | Gitarrenmusik Artikelnr. 95230BRC EAN: 5028421952307 → amazon.de | → jpc.de CD Als Gitarrist, Lehrer und Gitarrenbauer fand Luigi Mozzani erst in Paris, dann0 in Bologna seine eigentliche Bestimmung, nachdem er zuvor erster Oboist der New York Philharmonic gewesen war. Er begann sogar vielversprechend mit dem Komponieren, konzentrierte sich aber bald schon ganz auf seine Lehrtätigkeit. Giulio Tampalini hat sich dem kleinen, hochwertigen Œuvre Mozzanis angenommen und legt die erste Gesamteinspielung dieser völlig vergessenen Meisterwerke vor. Dabei spielt er auf einer von Luigi Mozzani erbauten Gitarre, die zwischenzeitlich im Besitz von Andrés Segovia gewesen ist. ♦ Giovanni Paisiello: 6 Flute Quartets Op. 23 Gabriele Formenti. Flöte Ensemble Il Demetrio Epoche: Klassik | Kammermusik Artikelnr. 95268BRC EAN: 5028421952680 → amazon.de | → jpc.de CD Zu Lebzeiten war Giovanni Paisiello der Superstar der Oper, der zwischenzeitlich sogar in Diensten von Katharina der Großen und Napoleon stand. Kammermusik wie seine Flötenquartette schrieb er allerdings eher für die stets nach neuer Musik hungernde Bourgeoisie. Technisch eher simpel, sind sie dennoch hinreißende Unterhaltungsmusik im besten Sinne. Das Ensemble Il Demetrio musiziert Paisiellos quirlige Flötenquartette mit großer Spielfreude. Als Solist glänzt Gabriele Formenti, der bereits mit seinen Tessarini-Aufnahmen sein Talent für die neapolitanische Schule unter Beweis gestellt hat. ♦ Johann Georg Pisendel: Violin Sonatas Tomasz Aleksander Plusa, Violine Robert Smith, Cello Ere Lievonen, Cembalo Earl Christy, Laute und Theorbe Epoche: Barock | Kammermusik Artikelnr. 95432BRC EAN: 5028421954325 → amazon.de | → jpc.de CD Als virtuosester Violinist des Spätbarocks in Mitteldeutschland beeinflusste Johann Georg Pisendel mit seinen spielerischen Möglichkeiten die Kompositionen seiner Zeitgenossen. Seine eigenen Violinsonaten sind technisch anspruchsvollste Werke, reich an originellen Harmonien und freien Ausdrucksmöglichkeiten. Tomasz Aleksander Plusa hat für sein Debütalbum drei Sonaten mit Basso-continuo-Begleitung und die Solosonate in a-Moll Pisendels eingespielt. Plusa hat sich mit zahlreichen Konzerten in den Niederlanden und auf Festivals in Europa einen hervorragenden Ruf als Barockspezialist erworben. ♦ Jean Baptiste Robin: Fantaisie Mécanique – Music with Organ Jean Baptiste Robin, Orgel Orchestre Régional de Normandie, Jean Deroyer François Chaplin, Klavier Romain Leleu, Trompete Philippe Cuper, Klarinette Frédéric Champion, Orgel Epoche: zeitgenössische Musik | Orgelmusik · Kammermusik · konzertante Musik Artikelnr. 95479BRC EAN: 5028421954790 → amazon.de | → jpc.de CD Jean Baptiste Robin ist nicht nur einer der derzeit besten Organisten Frankreichs, er ist auch Komponist abwechslungsreicher Werke, in deren Mittelpunkt stets die Orgel steht. Mit François Chaplin, Romain Leleu, Philippe Cuper und Frédéric Champion konnte Robin einige der besten Solisten Frankreichs für sein Debütalbum mit eigenen Kompositionen gewinnen. Es beinhaltet sowohl Solowerke für Orgel als auch Kompositionen für Orgel im Duo mit Klavier, Klarinette, Trompete oder einer zweiten Orgel. Höhepunkt des Albums ist die titelgebende „Mechanic Fantasy“ für Orgel, Streicher und Pauken. ♦ Various Composers: El Cant de la Sibil∙la – Sacred Music from Medieval Catalunya Ensemble San Felice, Federico Bardazzi Epoche: Mittelalter | geistliche Musik Artikelnr. 95481BRC EAN: 5028421954813 → amazon.de | → jpc.de CD In der Benediktinerabtei Santa Maria de Montserrat, etwa 40 km nordwestlich von Barcelona, feierte man im Mittelalter die Frühmette am Weihnachtstag mit einem ungewöhnlichen Ritual. Ein Knabe sang als Sibylle verkleidet, mit verbundenen Augen vorchristlich-prophetische Texte, die die Ankunft des Sohn Gottes und das Ende der Welt prophezeiten. Das Projekt „El Cant de la Sibil∙la“, das professionelle Musiker und ambitionierte Amateure vereint, rekonstruiert das archaische Ritual mit früher geistlicher und weltlicher Musik und katalanischen Texten der Zeit so authentisch wie möglich.

Crescendo

9. März

Zum Tod von Kurt Moll

„Der Ritter des tiefen C“ (Merkur), die Stimme „Gottvaters” oder „Mozarts Götterbass“ (FAZ): Kein Superlativ schien auszureichen, um Kurt Molls warmen, runden, samt-dunklen Bass zu beschreiben. Doch Moll war keiner jener Stimmnarzissten, die den Beruf wählen, um im Applaus zu baden. Der Versuchung, sich an der bloßen Schönheit des eigenen Gesangs zu berauschen, erlag er nicht. Intuitiv verstand er es, jede Opernfigur in ihrem Charakter zu formen, wahrhaftig und oft sehr berührend. Die Grundlage allen Singens hatte der 1938 im rheinischen Buir nahe Köln geborene Sänger von Emmy Müller gelernt, die er als „Geschenk Gottes“ bezeichnete. Klug lenkte sie seine Entwicklung, umsichtig und mit großem Verantwortungsgefühl, stärkte die Selbsteinschätzung und den Mut, „gefährlichen“ Angeboten zu widerstehen. Als Herbert von Karajan, der die Proben mit Moll „eher als Vergnügen denn als Arbeit“ bezeichnete, ihm die Partie von Wagners Hans Sachs anbot („Sagen Sie mir fünf Minuten vorher Bescheid”), lehnte Moll ab: „Da brauchen Sie nicht zu warten“, ließ er dem Maestro ausrichten. „Schon heute sage ich Ihnen, dass ich diese Rolle nicht singen werde.” Karajan, der mit großen Stimmen herrisch-verschwenderisch umging – Nachschub war ja immer in Sicht –, war gewiss nicht ‚amused‘ über die Absage. Moll aber wusste, dass er gut daran tat, seine Stimme nicht mit der hohen und langen Partie zu strapazieren. Seine Konsequenz zahlte sich aus. Mit 60 Jahren war sein Bass noch in voller Reife, ohne Verschleißerscheinungen, von erstaunlicher Flexibilität und Ausdruck: sei es als Seneca in Monteverdis Poppea, in komischen Rollen von Lortzing und Nicolai bis hin zu Verdis Sparafucile, Padre Guardiano und Filippo; als Mussorgskis Boris, Webers Kaspar und Wagners Daland, Pogner, Hunding und König Marke. Zu großen Paraderollen wurden Gralsritter Gurnemanz aus „Parsifal“ und der Baron Ochs auf Lerchenau aus dem „Rosenkavalier“ von Richard Strauss sowie Mozarts Sarastro. Es passte zu diesem Mann, dass er sich mit der kleinen Rolle des Nachtwächters in „Die Meistersinger von Nürnberg“ 2006 von seinem Publikum verabschiedete. Nach 47 Jahren. Nun ist er mit 78 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Doch er lebt weiter. Nicht nur in seinen CDs, sondern auch in der Künstlerahnengalerie der Bayerischen Staatsoper, auf einem Gemälde von Jänis Avotins. Von Teresa Pieschacón Raphael




ouverture

26. Januar

The Romantic Flute (Hänssler Classic)

Die Silberflöte mit zylindrischer Bohrung, entwickelt von Theobald Böhm (1794 bis 1881), ist heute das Standardinstrument, das Flötisten weltweit nutzen. Doch bevor es soweit war, gab es eine lange Übergangszeit, in der Flöten in erstaunlich vielen verschiedenen Bauweisen gespielt worden sind.  Die alten Traversflöten – die aller- dings bereits Klappen hatten – wurden von führenden Flötisten der damaligen Zeit nur ungern aufge- geben. Sie schätzten die klanglichen Differenzierungsmöglichkeiten, die ihnen diese Instrumente boten. Für jeden Ton existierten zahlreiche unterschiedliche Griff-Versionen, die von den Virtuosen zur Nuancierung eingesetzt wurden. Anton Bernhard Fürstenau (11792 bis 1852), Erster Flötist der Dresdner Hofkapelle, schrieb 1833: „Die Töne der Böhm-Flöte sind schön gleichmäßig, die Arpeggios sind rein und der Ton spricht leicht und mit ungewöhlicher Stärke an. Aber eben diese Ausgeglichenheit zerstört den Charakter der Flöte.“ Er meinte damit die frühe Böhm-Flöte, eine konische Ringklappenflöte. Sie wurde in einzelnen Orchestern bis in die 30er Jahre gespielt, und dürfte somit die Flöte der Romantik sein.  Auch wenn sie heute wenig bekannt sind – aber in dieser Zeit entstanden Werke für die Flöte in ganz enormer Zahl. Eine Auswahl davon präsen- tieren Dorothea Seel und Christoph Hammer auf diesem Album – stilecht vorgetragen auf einer konischen Ringklappenflöte von Julius Max Bürger, angefertigt um 1890 nach Böhms Modell von 1832, und auf einem Ham- merklavier aus der Werkstatt von Johann Baptist Streicher, entstanden um 1870.  Er erklingen die Sonate Undine für Flöte und Klavier op. 167 von Carl Reinecke, die Variations sur une valse de Schubert op. 21 von Theobald Böhm, Introduktion, Thema und Variationen von Richard Strauss, die Rhapsodie für Flöte und Pianoforte op. 27 von Josef Rheinberger sowie die bekannte Fantasie pastorale hongroise op. 26 von Albert Franz Doppler. Nicht nur das Repertoire, auch der Klang bietet so manche Überraschung. 



Klassische Musik und Oper von Classissima



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