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Klassische Musik und Oper von Classissima

Richard Strauss

Sonntag 19. Februar 2017


nmz - neue musikzeitung

heute

Ich tu, was ich will – Peter Konwitschny inszeniert Werner Egks „Peer Gynt” im Theater an der Wien

nmz - neue musikzeitungEs war fürwahr nicht alles schlecht, was die deutschen Musiktheater zwischen 1933 und der kriegsbedingten Schließung der Theater hervorbrachten. Zu den markantesten Arbeiten auf hohem handwerklichem Niveau gehörte „Peer Gynt“. Der Komponist, der 1901 bei Donauwörth geborene Werner Mayer, nannte sich in seinem Willen zu einer zeitbedingt karrierefördernden Schnittigkeit Werner Egk. Der als hochbegabt eingestufte Musiker, seit 1936 an der Berliner Staatsoper als Kapellmeister tätig, reduzierte das einst im Theaterrepertoire fest verankerte dramatische Gedicht Henrik Ibsens mit Geschick und schrieb ihm eine neusachlich inspirierte, moderat moderne Musik zu, die erst im neunten und letzten Bild dem kompositorischen Über-Ich Richard Strauss offen huldigt. Hauptbild:  Weiterlesen

ouverture

26. Januar

The Romantic Flute (Hänssler Classic)

Die Silberflöte mit zylindrischer Bohrung, entwickelt von Theobald Böhm (1794 bis 1881), ist heute das Standardinstrument, das Flötisten weltweit nutzen. Doch bevor es soweit war, gab es eine lange Übergangszeit, in der Flöten in erstaunlich vielen verschiedenen Bauweisen gespielt worden sind.  Die alten Traversflöten – die aller- dings bereits Klappen hatten – wurden von führenden Flötisten der damaligen Zeit nur ungern aufge- geben. Sie schätzten die klanglichen Differenzierungsmöglichkeiten, die ihnen diese Instrumente boten. Für jeden Ton existierten zahlreiche unterschiedliche Griff-Versionen, die von den Virtuosen zur Nuancierung eingesetzt wurden. Anton Bernhard Fürstenau (11792 bis 1852), Erster Flötist der Dresdner Hofkapelle, schrieb 1833: „Die Töne der Böhm-Flöte sind schön gleichmäßig, die Arpeggios sind rein und der Ton spricht leicht und mit ungewöhlicher Stärke an. Aber eben diese Ausgeglichenheit zerstört den Charakter der Flöte.“ Er meinte damit die frühe Böhm-Flöte, eine konische Ringklappenflöte. Sie wurde in einzelnen Orchestern bis in die 30er Jahre gespielt, und dürfte somit die Flöte der Romantik sein.  Auch wenn sie heute wenig bekannt sind – aber in dieser Zeit entstanden Werke für die Flöte in ganz enormer Zahl. Eine Auswahl davon präsen- tieren Dorothea Seel und Christoph Hammer auf diesem Album – stilecht vorgetragen auf einer konischen Ringklappenflöte von Julius Max Bürger, angefertigt um 1890 nach Böhms Modell von 1832, und auf einem Ham- merklavier aus der Werkstatt von Johann Baptist Streicher, entstanden um 1870.  Er erklingen die Sonate Undine für Flöte und Klavier op. 167 von Carl Reinecke, die Variations sur une valse de Schubert op. 21 von Theobald Böhm, Introduktion, Thema und Variationen von Richard Strauss, die Rhapsodie für Flöte und Pianoforte op. 27 von Josef Rheinberger sowie die bekannte Fantasie pastorale hongroise op. 26 von Albert Franz Doppler. Nicht nur das Repertoire, auch der Klang bietet so manche Überraschung. 






ouverture

19. November

Mädchenherzen (Genuin)

Was für ein köstliches Gezwitscher! Die junge Sopranistin Mirella Hagen, Preisträgerin zahlreicher Wettbewer- be, hat gemeinsam mit ihrer Klavier- partnerin Kerstin Mörk ein Liedpro- gramm zusammengestellt, dass keine Wünsche offenlässt. Bei Hugo Wolf, Ludwig Thuille und Richard Strauss fanden sie Werke, die sowohl im Gesangs- als auch im Klavierpart ausgesprochen ausdrucksstark sind.  „Ganz am Anfang hat jede von uns ihre Lieblingslieder aufgeschrieben“, berichtet die Pianistin. „Das waren vor allem Lieder von Hugo Wolf, der uns beiden sehr wichtig ist. Dabei haben wir festgestellt, dass diese Lieder alle zu dem Thema ,Mädchenherzen' passen. Es geht um junge Mädchen und deren Gefühle, die mal sehr sanft und lyrisch sein können, aber auch sehr energisch, ein bisschen zickig und launisch.“  „Auch bei Strauss (..) findet sich eine Fülle an Werken, die die Mädchen- herzen-Stimmung unserer Wolf-Auswahl aufgreifen und sehr gut ergänzen“, merkt Mirella Hagen an. „Ludwig Thuille war wiederum nur ein Jahr jünger als Hugo Wolf, die drei sind also wahre Zeitgenossen.“ Manche dieser Lieder seien „wahnsinnig witzig“; alle drei Komponisten „sind Meister der Tonmalerei, und sie setzen diese oft ein, um ein Augenzwinkern, eine gewisse Ironie in die Lieder zu bringen. Das gefällt uns sehr gut.“  Mit ihrem strahlenden, hellen Sopran gestaltet die Sängerin die Lieder als Miniaturen, die direkt hineinführen in die Welt der jungen Mädchen. Mirella Hagen wird dabei kongenial begleitet von Kerstin Mörk, die den Stimmungsgehalt sowie mitunter auch die Doppelbödigkeit des jeweiligen Klavierparts in ihrem Musizieren wunderbar erfasst. „Die Lieder, oder besser gesagt die Texte, haben bis heute eine große Aktualität. Mädchen- herzen werden heute noch von denselben Dingen und Gefühlen bewegt wie im 19. Jahrhundert“, sagt Kerstin Mörk. „Darin spüren wir eine große Verbundenheit zu diesen Liedern und Texten. Natürlich ist die Sprache eine andere, aber im Kern geht es doch um dieselben Themen: die erste Liebe, Eifersucht, Sehnsucht, Enttäuschung, Gefühlsschwankungen und kleine Launen. Das gesamte Spektrum mädchenhaften Seins und Fühlens eben.“ 

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